Ärzte Zeitung, 31.01.2005

In Indonesien droht Ausbruch von Malaria

NEU-ISENBURG (Smi). In den von dem Seebeben in Südasien betroffenen Gebieten drohen Ausbrüche von Dengue-Fieber und Malaria, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Einen Monat nach der Katastrophe gebe es vielerorts stehende Gewässer, in denen Mücken ideal brüten können.

Außer auf den Malediven sind Dengue-Fieber und Malaria in allen betroffenen Seebeben-Gebieten endemisch. Mit der beginnenden Regenzeit sei ein Anstieg der Zahl der Infizierten vor allem in Indonesien und Sri Lanka zu erwarten.

In Indonesien habe es im vergangenen Jahr eine große Dengue-Epidemie gegeben. Anfang dieses Jahres seien erste Erkrankungen aus Jakarta gemeldet worden. Besorgniserregender sei die Situation in Aceh, der von dem Tsunami am stärksten betroffenen Provinz.

Die WHO und das indonesische Gesundheitsministerium haben vereinbart, die Situation vor Ort zu beobachten und Maßnahmen zur Prävention einzuleiten, etwa durch den Einsatz von Insektiziden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »