Ärzte Zeitung, 16.02.2005

Tsunami: Zahl der unterernährten Kinder wächst

NEU-ISENBURG (Smi). In Folge des Seebebens vom 26. Dezember 2004 steigt in den betroffenen Ländern Südasiens die Zahl der unterernährten Kinder. Einem Bericht der WHO zufolge sind 12,7 Prozent aller Kinder in den Auffanglagern für indonesische Flutopfer akut unterernährt.

"Eine so hohe Zahl nur sieben Wochen nach der Katastrophe ist extrem besorgniserregend", sagte die Ärztin Dr. Widyastuti Endang, die als Ernährungsexpertin für die Hilfsorganisation Care in der Aceh-Region arbeitet.

Care verteilt in den Lagern Multivitamine und eisenhaltige Nahrungszusätze an 175 000 Familien. 32 000 betroffene Kinder unter fünf Jahren werden besonders betreut.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)
Organisationen
WHO (2950)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »