Ärzte Zeitung, 04.04.2005

FUNDSACHE

Auch Ratten lachen, wenn man sie kitzelt

Die menschliche Fähigkeit des Lachens könnte früher in der Evolution entstanden sein als das Sprechvermögen. Grund zu dieser Annahme liefern Versuche an Tieren, beispielsweise Affen und Ratten, die nachweislich lachähnliche Geräusche von sich geben.

Zum Lachen gebracht werden Tiere - ebenso wie Menschen - durch ausgelassenes Spielen und Kitzeln. Ein besseres Verständnis dieser tierischen Emotionen könnte helfen, auch die entsprechenden menschlichen Fähigkeiten und ihren Ursprung besser zu begreifen.

Das schreibt der US-Psychologe Jaak Panksepp von der Bowling Green State University in Ohio (USA) in "Science" (308, 2005, 62). Panksepp hebt besonders die lachenden Ratten hervor, mit denen er und sein Team sich ausführlich beschäftigten. Wenn Ratten spielen, produzieren sie offenbar gleichzeitig Zirpgeräusche im Bereich von etwa 50 Kilohertz, die Experten zufolge positive Emotionen reflektieren. (ddp.vwd)

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »