Ärzte Zeitung, 27.06.2005

Wettbewerb für Menschen mit HIV und Aids

MÜNCHEN (ag). Nur einen Monat Zeit hatten die Interessenten, um ein geeignetes Motto für den V. Konrad Lutz Preis, einen Gestaltungswettbewerb für Menschen mit HIV und Aids, zu entwickeln. Am Ende jedoch erhielten die Initiatoren - das Netzwerk plus und der Arzneimittel-Hersteller GlaxoSmithKline - insgesamt 98 Sinnsprüche, die sich mit der Zeit auseinandersetzen. Das Rennen gemacht hat ein Motto, das die Phantasie beflügelt und lenkt, ohne diese zu beschränken: "Zeiträume" von Veronika Jäger aus Mühlingen.

Bis zum 31. Oktober nun können Bilder zum Thema eingesendet werden, die zusammen mit einem Online-Publikumspreis auf den Münchner Aids-Tagen vom 3. bis 5. Februar des kommenden Jahres gewürdigt werden. Der erste Preisträger erhält 1500 Euro, der zweite 1000, der dritte 800, außerdem werden zehn Anerkennungen zu jeweils 400 Euro verliehen. Der Online-Publikumspreis ist mit 800 Euro dotiert.

Teilnehmen können alle HIV-Positiven und Aidskranken sowie deren Familien und Freunde. Sie sollen ihre Gefühle, Hoffnungen, Ängste und Sorgen ausdrücken und dadurch mit Mitmenschen in Kontakt treten.

Ausschreibungsunterlagen zum V. Konrad Lutz Preis können unter der E-Mail-Adresse klp@add-coop.de oder über Telefon 0 89-189385-50 angefordert werden. Sie stehen auch als Download unter www.hiv-info.de zur Verfügung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »