Ärzte Zeitung, 27.10.2005

Neue Biographie über die "Mutter Courage des Ostens"

Regine Hildebrandt (1941 bis 2001) war nach der Wende die beliebteste Politikerin Ostdeutschlands. Ihr wortgewaltiges Engagement für die kleinen Leute brachte ihr den Beinamen "Mutter Courage des Ostens" ein.

Der Berliner Journalist Hans-Dieter Schütt hat aus bislang unveröffentlichtem Material aus dem Familienarchiv sowie aus Gesprächen mit Günter Grass, Matthias Platzeck, Gerhard Schröder und Manfred Stolpe eine Biographie verfaßt: "Regine Hildebrandt - Ich seh' doch, was hier los ist".

Die 1941 in Berlin geborene Hildebrandt studierte Biologie und war zunächst in der Pharmaziebranche tätig. 1990 wurde sie Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg. Aus Protest gegen eine Koalition mit der CDU legte sie 1999 ihr Mandat nieder. Regine Hildebrandt starb am 26. November 2001 an den Folgen einer Brustkrebs-Erkrankung. (ddp.vwd)

Hans-Dieter Schütt: "Regine Hildebrandt - Ich seh' doch, was hier los ist". 342 Seiten mit 21 Abbildungen. Gustav Kiepenheuer Verlag Berlin. Euro 19,90. ISBN 3-378-01077-0.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »