Ärzte Zeitung, 11.01.2006

Identität des "Mozart-Schädels" bleibt ungeklärt

Der seit über 100 Jahren in Salzburg aufbewahrte angebliche Schädel von Wolfgang Amadeus Mozart bleibt weiter geheimnisumwoben.

Eine vom Österreichischen Rundfunk ORF in Auftrag gegebene DNA-Untersuchung des Zahnmarks aus dem Schädel und ein Vergleich mit DNA aus Knochenresten mehrerer Skelette aus dem Mozartgrab in Salzburg erbrachten keine Übereinstimmung.

Zwar ist nach der aufwendigen Analyse durch das Pathologische Institut der Universität Innsbruck weiterhin nicht ausgeschlossen, daß es sich bei dem Schädel um den des 1791 gestorbenen Komponisten handelt.

Bei den aus dem Mozartgrab des Friedhofs Sankt Sebastian exhumierten Knochen handele es sich jedoch eindeutig nicht um Verwandte des Mannes, von dem der angebliche Mozartschädel stammt, sagte der Innsbrucker Pathologe Walther Parson. Die beiden zur Untersuchung exhumierten Skelette aus dem Grab seien nicht einmal genetisch miteinander verwandt.

Bei den Toten soll es sich um die Großmutter Mozarts sowie eine Cousine gehandelt haben. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »