Ärzte Zeitung, 16.02.2006

BUCHTIP

Hilfe für Ärzte im Ausland

Wer darüber nachdenkt, im Ausland zu arbeiten, sollte sich das Buch "Medizin im Ausland" besorgen. Denn auch wenn es sich dabei dem Titel zufolge um einen "Survival Guide für Famulatur und Praktikum" handelt, sind die Informationen zu Sprache, Land und Leuten auch für Kollegen mit abgeschlossener Ausbildung hilfreich.

Zunächst stellen die Autoren sieben englischsprachige Länder vor: Australien, Großbritannien, Irland, Kanada, Neuseeland, Südafrika und die USA. Dazu gehören Besonderheiten der Arbeit im Krankenhaus und des Gesundheitssystems.

Der zweite Teil besteht aus einem medizinischen Sprachführer für Englisch, Spanisch, Französisch und Afrikaans. Hier gibt es die Übersetzung von elementaren Fragen der Anamnese, etwa "Wie alt sind Sie?". Auf Afrikaans heißt das: "Hoe oud is jy?".

Es folgt eine Sammlung englischer Vokabeln und Abkürzungen. Im Anhang haben die Autoren zusammengetragen, was sonst noch alles nützlich sein kann: Rezeptierungen in den USA, die englischen Begriffe etwa bei Thorax-Röntgenaufnahmen oder für Op-Instrumente. (sko)

Gödde, Daniel; Sellmann, Timur; O'Connell, Chris (Hrsg): Medizin im Ausland. Survival Guide für Famulatur und Praktikum. Springer Verlag Berlin Heidelberg 2005, 530 S., 13 Abb., 24,95 Euro, ISBN: 3-540-23778-X

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »