Ärzte Zeitung, 05.04.2006

Erste Autofahrer vor 100 Jahren lebten gefährlich

WIESBADEN (ddp.vwd). Autofahren war vor 100 Jahren statistisch gesehen viel gefährlicher als heute. Das Risiko, bei Verkehrsunfällen ums Leben zu kommen, war bei der ersten statistischen Erhebung im Zeitraum 1906/1907 - bezogen auf den Kraftfahrzeugbestand - 56 Mal so hoch wie im vergangenen Jahr.

Das teilte das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden aus Anlaß des hundertjährigen Bestehens der Straßenverkehrsunfallstatistik mit. Bis 2005 ist der Kfz-Bestand demnach auf das 2083fache gestiegen, die Zahl der Verkehrstoten auf das 37fache. Im Januar 1907 waren etwa 27 000 Kraftfahrzeuge gemeldet.

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »