Ärzte Zeitung, 16.06.2006

Studie zur WM: Wie stark streßt Fußball das Herz?

MÜNCHEN (eb). Emotionaler Streß über Wochen und an manchen Tagen ganz besonders viel - löst dies vermehrt kardiovaskuläre Notfälle aus? Diskutiert wird das seit langem. Derzeit bietet sich mit der WM 2006 die seltene Möglichkeit zur statistischen Überprüfung in einer Studie.

Geleitet wird sie von Dr. Ute Wilbert vom Klinikum Großhadern. Registriert werden während der WM alle relevanten kardiovaskulären Ereignisse. Partner sind Ärzte in den WM-Städten Nürnberg, Frankfurt, Hamburg, Kaiserslautern, Hannover, Köln, Gelsenkirchen und Dortmund.

Außerdem sind Notarztdienste und die Luftrettung dabei. Die Daten zur Häufigkeit werden mit Daten verglichen, die zur gleichen Zeit 2005 erhoben wurden.

Mehr Infos: www.worldcup-event-studie.de/index.htm

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »