Ärzte Zeitung, 06.09.2006

Durstsensor soll alte Menschen ans Trinken erinnern

AACHEN (dpa). Ein neuer Durstsensor soll alte Menschen ans Trinken erinnern. Aachener Forscher entwickelten einen Prototyp, der über vier kleine Kontaktplatten am Körper Wechselstrom abgibt.

Durch Widerstandsmessungen wird so das Verhältnis von Körperwasser und Körperfett ermittelt. Ein Meßgerät außerhalb des Körpers wertet die Meßdaten aus und gibt dem Träger ein Signal, wenn der Körper zu wenig Wasser hat. Das Gerät soll jetzt in der Praxis getestet werden. Mit der Marktreife rechnen die Forscher allerdings in frühestens fünf Jahren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »