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In Darfur sind Hunderttausende gestorben

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NEU-ISENBURG (Smi). In Folge der Kriegshandlungen in der sudanesischen Provinz Darfur sind nicht Zehntausende von Menschen gestorben, wie bislang meist behauptet wurde, sondern Hunderttausende. Das hat eine Studie von US-Wissenschaftlern ergeben.

Wie die Online-Agentur EurekAlert mitteilt, liegen den Forschungen von John Hagan (Northwestern University) und Edwin Young (University of Wisconsin) Interviews in sudanesischen Flüchtlingscamps zugrunde. Bei der Vorstellung der Studie äußerten sie die Befürchtung, daß die Zahl der Opfer im Südsudan noch weiter steigen wird.

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