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Reportage über Impfstoffsuche gegen Malaria

HAMBURG (dpa). In seiner Reihe "nano-extra" sendet der deutschsprachige Kultursender 3sat an diesem Sonntag (18 Uhr) die 30-minütige Reportage "Der Tod kommt nachts - Kampf gegen Malaria".

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Ein Impfstoff gegen Malaria könnte besonders in Afrika viele Menschenleben retten. Derzeit sterben südlich der Sahara jährlich etwa eine Million Menschen an der Infektionskrankheit. In Ghana läuft seit September 2006 eine klinische Studie des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts, mit der ein vielversprechender Impfstoff auf seine Wirksamkeit gegen die Malaria tropica getestet wird.

Leiterin des Projekts ist die britische Kinderärztin Jennifer Evans, die von 3sat-Autorin Meike Srowig bei ihrer Arbeit begleitet wurde. Evans nahm sich ein Jahr Zeit, um die Menschen in der Umgebung der Forschungsstation nahe der Kleinstadt Agogo über die möglichen Segnungen des Impfens zu informieren. Mit Billigung von Agogos "Chief" Nana Akuoko Sarpong, einem ehemaligen Gesundheitsminister, sowie der Zustimmung der Kirchengemeinde und Familienältesten lief die Impfaktion an. Geimpft wurden inzwischen 270 Kinder unter fünf Jahren.

Evans lebt seit zehn Jahren in Ghana. Ihre beiden Kinder sind sechs und zwei Jahre alt. "Wenn ich sehe, wie glücklich sie hier sind, dann bin ich froh über meine Entscheidung, hier zu sein und zu versuchen, anderen zu helfen", sagt sie. Unterstützt wird sie von ihrem Mann, dem deutschen Biologen Thomas Kruppa.

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