Ärzte Zeitung, 28.01.2008

Conterganopfer sollen mehr Hilfe erhalten

BERLIN (HL). Die Opfer der Contergan-Katastrophe sollen nach dem Willen der Bundesregierung eine um fünf Prozent erhöhte Rente - derzeit bis zu 545 Euro - erhalten.

Nach Auffassung der zuständigen Berichterstatterin im Familienausschuss des Bundestages, Caren Marks (SPD), kann dies nur ein erster Schritt sein. Im europäischen Vergleich liege die Entschädigung am unteren Skalenende.

Notwendig seien, das fordert auch die Links-Fraktion, Lösungen mit dem Contergan-Hersteller. Bei den Beratungen im Ausschuss habe sich gezeigt, dass die betroffenen Menschen nach jahrelanger Überbeanspruchung unter Gelenk- und Muskelschädigungen leiden. Auch psychische Spätfolgen seien bislang in den Entschädigungsrichtlinien nicht berücksichtigt.

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