Freitag, 10. Februar 2012
Ärzte Zeitung, 18.03.2010

Ein UN-Botschafter, der gegen Armut kämpft

Der Schauspieler Antonio Banderas (49) wird "Goodwill"-Botschafter bei den Vereinten Nationen. Er soll sich vor allem in Afrika und Lateinamerika auch für eine bessere Gesundheitsversorgung einsetzen.

Ein UN-Botschafter, der gegen Armut kämpft

Antonio Banderas © UPI / Imago

NEW YORK (dpa). Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) hat den spanischen Hollywoodstar Antonio Banderas für Kampagnen gegen die Armut, für den Umweltschutz und die Sicherung von Frauenrechten gewonnen, teilte die Organisation am Mittwoch in New York mit.

Banderas soll sich in seiner neuen Rolle auch für den Kampf gegen Krankheiten und Analphabetentum stark machen.

"Armut nimmt uns die Möglichkeiten, die wir als Menschen haben, und hindert uns, das Beste zu erreichen", sagte Banderas. Daher sei es wichtig, alle Kräfte im Kampf gegen die Armut zu mobilisieren. Er wolle vor allem in Afrika und Lateinamerika tätig werden. 

Der in Malaga geborene Banderas wurde zunächst durch Filme seines Landsmannes Pedro Almodóvar ("Das Gesetz der Begierde", "Fessle mich!") bekannt. In Hollywood glänzte er in Streifen wie "Die Maske des Zorro", "Desperado" und "Original Sin". Banderas ist mit der US-Schauspielerin Melanie Griffith verheiratet.

Die UNDP stellt häufig Prominente aus Bereichen wie Sport und Unterhaltung in ihren Dienst. Im Jahr 2000 wurde der brasilianische Fußballstar Ronaldo zum "Goodwill"-Botschafter ernannt, ein Jahr später sein französischer Kollege Zinedine Zidane.

| Share
Topics
Schlagworte
Panorama (19825)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Niederländische Ärzte sehen Sterbehilfe-Teams kritisch

Weiter Aufregung um die geplanten mobilen Sterbehilfe-Teams in den Niederlanden: Nun meldet sich die größte Ärztevereinigung Hollands zu Wort - und äußert Bedenken. Sie fürchtet unabsehbare Folgen für das Arzt-Patienten-Verhältnis. mehr »

Bremer Frühchen-Skandal: Ärzte verweigern Aussage

Ein Untersuchungs­ausschuss soll aufklären, wie es zur tödlichen Infektionswelle auf der Frühchenstation des Bremer Klinikums Mitte gekommen ist. Doch das wird dem Gremium nicht leicht gemacht: Der frühere Chefarzt sowie vier als Zeugen geladene Oberärzte verweigerten die Aussage. mehr »

Klärt das Internet auf - oder verwirrt es?

Wie relevant ist das Web für Patienten? Fast unumgänglich, um Informationen zu bekommen, sagen die Kassen. Es gibt aber auch ganz andere Stimmen. mehr »