Ärzte Zeitung, 18.05.2010

Die meisten Singles sind Schönheits-Op nicht abgeneigt

Die meisten Singles sind Schönheits-Op nicht abgeneigt

Schön, erfolgreich und jung sind die drei Erfolgskriterien bei der Partnersuche.
© Margarita Borodina / fotolia.com

MÜNCHEN (eb). "Singles mit ansprechenden Gesichtszügen und Körpermaßen und in gesellschaftlich angesehenen Positionen werden eher favorisiert", weiß Flirtexperte Peter Hollinger. 59 Prozent der alleinstehenden, verwitweten und geschiedenen Menschen können sich entsprechend einen ästhetisch-plastischen Eingriff vorstellen. Das ergibt eine Umfrage der GfK im Auftrag der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Untersucht wurden die Beweggründe der Deutschen für den Gang zum Schönheitschirurgen.

"In unserer Gesellschaft spielt Attraktivität eine wichtige Rolle. Beim Flirten und der Suche nach dem richtigen Partner geht es aber vor allem um ein selbstsicheres Auftreten und die Ausstrahlung", erklärt Hollinger, Gründer der ersten deutschen Flirt- und Kontaktschule. Singles, die sich eine Operation vorstellen können, scheinen sich dessen laut VDÄPC-Studie bewusst zu sein. Sie versprechen sich von einer Op mehr als eine rein äußerliche Veränderung. Ihre meist genannten Gründe für eine ästhetische Behandlung sind: Steigerung des Selbstwertgefühls (17 Prozent), höhere Zufriedenheit im Leben und die Vermeidung von Hänseleien (je 15 Prozent) sowie die Beseitigung von körperlichen Veränderungen, die im Laufe der Zeit auftreten (zwölf Prozent).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »