Ärzte Zeitung, 17.08.2010

Auch Einzelkinder sind sozial kompetent

COLUMBUS (hub). Ohne Geschwister aufzuwachsen bedeutet keinen Nachteil, wenn es im Teenageralter darum geht, soziale Kontakte zu knüpfen. Einzelkinder werden genauso häufig als Freund oder Freundin ausgewählt wie Gleichaltrige mit Geschwistern. Das hat eine Studie mit über 13 000 Schülern der Mittel- und Oberstufe in Ohio ergeben, teilt die Ohio State University mit. Wer als Einzelkind aufwächst, müsse nicht fürchten, weniger als Freund gefragt zu sein oder eher allein zu bleiben als jemand mit Geschwistern. Auch Einzelkinder sind sozial kompetent, so die Uni weiter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »