Ärzte Zeitung, 28.09.2010

Fundsache

Hätten Sie‘s gewusst?

Eine schwere Migräne-Attacke zwang eine Britin ins Bett - als sie am nächsten Morgen wieder erwachte, sprach sie mit französischem Akzent. Die 49-jährige Kay Russell aus Bishop's Cleeve in der Grafschaft Gloucestershire leidet schon seit 20 Jahren an Migräne.

Die Attacken seien mitunter so schwer, dass sie kurzfristig sogar ihre Glieder lähmten und ein Nuscheln verursachten, berichtet der Sender BBC. Gingen die Ärzte anfangs davon aus, dass ihre aktuelle Sprachstörung ebenfalls ein vorübergehendes Phänomen sei, so glauben sie nun, ein halbes Jahr später, dass die Störung dauerhaft ist.

Damit ist Kay Russell eine von weltweit 60 Menschen, die unter dem so genannten "Fremdsprachen-Akzent-Syndrom" leiden. Normalerweise tritt dieses Phänomen nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma auf, als Folge einer Migräne-Attacke ist es äußerst selten. (Smi)

Topics
Schlagworte
Panorama (30506)
Organisationen
BBC (417)
Krankheiten
Kopfschmerzen (1533)
Schlaganfall (3016)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »