Ärzte Zeitung, 28.10.2010

Hoffnung für Kinder mit seltener Stoffwechselstörung

HEIDELBERG (eb). Eine ausgezeichnete Arbeit einer Heidelberger Forscherin ermöglicht die bessere Vorhersage des Krankheitsverlaufs bei Methylmalonazidurien. Je früher die Erkrankung einsetzt, desto schlechter die Prognose: Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Friederike Hörster vom Uniklinikum Heidelberg zu Methylmalonazidurien (MMA).

Die Arbeit der Heidelberger Forscherin ermöglicht es, den Verlauf der Erkrankung besser vorherzusagen und die Kinder dadurch gezielter zu behandeln. Hörster fand heraus, dass ein frühes Auftreten der Erkrankung wenige Tage nach der Geburt mit einer sehr schlechten Prognose einhergeht. Wenn die Stoffwechselstörung dagegen erst später zum Tragen kommt oder die Kinder gut auf die Gabe von Vitamin B12 ansprechen, ist die Prognose wesentlich besser.

Topics
Schlagworte
Panorama (30362)
Pädiatrie (8453)
Organisationen
MMA (5)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »