Ärzte Zeitung, 20.04.2011

NRW-Preis nimmt Kindergesundheit in den Fokus

KÖLN (iss). Nordrhein-Westfalen sucht Ärzte, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Gesundheitsämter oder andere Einrichtungen, die sich auf besondere Weise für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Mit Projekten können sie sich bis zum 13. Mai für den "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen" bewerben.

Etwa 20 Prozent der Jugendlichen zeigten Hinweise auf psychische Auffälligkeiten, sagte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). "Deshalb brauchen wird dringend gute Ideen und tatkräftige Menschen, die helfen, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern."

Wer bereits als Kind oder Jugendlicher unter psychischen Beeinträchtigungen leide, dem mangele es im Erwachsenenalter häufig an sozialer Kompetenz, ausreichenden Bildungserfolgen und beruflichen Perspektiven. Wer hier früh ansetze, der leiste einen Beitrag zur gesundheitlichen und sozialen Prävention, sagte Steffens.

Informationen im Internet: www.gesundheitspreis.nrw.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »