Ärzte Zeitung, 01.11.2011

Fundsache

Mit Mozart in den Po

Hören Ärzte Mozart, können sie räumliche Strukturen deutlich besser erkennen und beurteilen. Das Phänomen wird als "Mozart Effekt" bezeichnet.

So finden Gastroenterologen zu der Musik bei Koloskopien deutlich mehr Adenome als ohne die Musik, wie Forscher des University of Texas Health Science Center jetzt bei der Jahrestagung des American College of Gastroenterology berichtet haben.

An einer Studie dazu nahmen zwei erfahrenen Endoskopie-Experten mit mindestens 1000 Koloskopien in ihrem bisherigen Berufsleben teil. Die Ärzte koloskopierten dabei Patienten nach dem Zufallsprinzip mit oder ohne gleichzeitige Mozart-Musik.

Arzt Nummer eins fand mit Musik bei 67 Prozent der Patienten Polypen, ohne Musik in der täglichen Routine waren es 21 Prozent. Arzt Nummer zwei fand bei knapp 37 Prozent Polypen, in der täglichen Routine waren es 27 Prozent. (eis)

[01.11.2011, 18:12:13]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Heavy Metal?
Als hätte ich es geahnt: Die Stentung mit Bare-Metal-Stents (BMS) bei der kardiologischen PTCA gelingt viel besser bei laufender Heavy-Metal-oder Metallica-Musik. Die richtige Droge für den Kardiologen zur Verbesserung seines 'Outcomes' bei Drug-Eluting-Stents (DES) muss erst noch gefunden werden.

Was hören nur Orthopäden, wenn sie eine Küntscher-Marknagelung
'reinhauen? ‚Stomp‘ vielleicht? MfG
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