Fundsache

Mit Mozart in den Po

Veröffentlicht:

Hören Ärzte Mozart, können sie räumliche Strukturen deutlich besser erkennen und beurteilen. Das Phänomen wird als "Mozart Effekt" bezeichnet.

So finden Gastroenterologen zu der Musik bei Koloskopien deutlich mehr Adenome als ohne die Musik, wie Forscher des University of Texas Health Science Center jetzt bei der Jahrestagung des American College of Gastroenterology berichtet haben.

An einer Studie dazu nahmen zwei erfahrenen Endoskopie-Experten mit mindestens 1000 Koloskopien in ihrem bisherigen Berufsleben teil. Die Ärzte koloskopierten dabei Patienten nach dem Zufallsprinzip mit oder ohne gleichzeitige Mozart-Musik.

Arzt Nummer eins fand mit Musik bei 67 Prozent der Patienten Polypen, ohne Musik in der täglichen Routine waren es 21 Prozent. Arzt Nummer zwei fand bei knapp 37 Prozent Polypen, in der täglichen Routine waren es 27 Prozent. (eis)

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Jahresbericht des RKI

HIV-Neuinfektionen: Das sind die Zahlen aus 2024

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Kommunikationsexperte Sven Blumenrath

© Michaela Schneider

Gegen unerwartete Gesprächssituationen gewappnet

Tipps für MFA: Schlagfertigkeit im Praxisalltag

Geimpft mit Varilrix: Wie nun gegen Herpes zoster impfen?

© Porträt: privat | Spritze: Fied

Sie fragen – Experten antworten

Geimpft mit Varilrix: Wie nun gegen Herpes zoster impfen?