Freitag, 25. Mai 2012
Ärzte Zeitung online, 17.02.2012

Sonnenbank-Verbot für Models in London

LONDON (dpa). Für die meisten Models auf dem Laufsteg bei der Londoner Modewoche gilt künftig ein striktes Sonnenbank-Verbot.

Sonnenbank-Verbot für Models in London

Krebserregendes UV-Licht von der Sonnenbank: Die Modelagenturen der "London fashion Week" lassen keine sonnenbankgebräunten Models auf den Laufsteg.

© dpa

Mehrere große Modelagenturen haben sich einer Kampagne gegen Hautkrebs der britischen Krebshilfe angeschlossen, teilte die Organisation Cancer Research am Freitag zum Start der "London fashion Week" mit.

Sie lassen nur Models für sich arbeiten, die nicht sonnenbankgebräunt sind.

"Es ist gut dokumentiert, dass UV-Licht von Sonnenbänken vor allem bei unter 35-Jährigen schwere Schäden anrichten kann", sagte Sarah Doukas von der Agentur Storm.

Stattdessen rate man den jungen Frauen, sich künstliche Bräune aufsprühen zu lassen, die unbedenklich sei.

"Models gelten normalerweise als Trendsetter, deshalb hoffen wir, dass diese Message alle erreicht, die denken, Sonnenbänke wären cool", sagte ein Sprecher von First Model Management.

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[21.02.2012, 13:23:24]
Dr. Horst Grünwoldt 
Laufsteg-Models
Ein striktes Sonnenbank-Verbot für Mannequins kann eigentlich nur wieder aus einem angelsächsischen Land kommen.
Die Kunstlicht überfluteten jungen Damen könnten in der "bedeckten" oder "indoor"- Saison sicher auch gelegentlich ein paar Minuten Ganzkörper-UV-Bestrahlung zur Stabilisierung ihres zarten Skelettes und des dafür notwendigen Vitamin-D-Haushalts gebrauchen. Da besteht noch keine Bräunungs- oder Hautkrebsgefahr für den meist noblen hellen Teint!
Die wöchentliche Portion gebratene Kalbsleber vorweg würde ich ihnen auch noch empfehlen neben all der bunten Rohkost und dem Magerquark.
Oder ist der mehr oder weniger staksige Über-Kreuz-Gang auf dem catwalk doch schon ein Symptom für Mangel an Vitamin D und Rachitis?
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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