Ärzte Zeitung, 07.06.2012

Anatomieprofessor wird neuer WWF-Chef

WÜRZBURG (dpa). Der bisherige Präsident der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF), Professor Detlev Drenckhahn, übernimmt am 8. Juni das Amt des WWF-Deutschlandchefs.

Der Würzburger Anatomieprofessor löst Michael Otto als Vorsitzenden des Stiftungsrats ab. Der ehemalige Chef der Otto-Group gebe seinen Posten satzungsgemäß ab.

Des Weiteren seien das Präsidium und der Stiftungsrat zusammengelegt worden, so dass Entscheidungen künftig schneller und zügiger getroffen werden können. Drenckhahn ist seit 1986 WWF-Mitglied.

Derzeit hat der WWF eigenen Angaben zufolge rund 438.000 registrierte Fördermitglieder in Deutschland. "Wir streben doppelt so viele und doppelt soviel Einkommen in den nächsten vier, fünf Jahren an. Damit wir doppelt soviel Naturschutzarbeit leisten können", sagte Drenckhahn weiter.

In den vergangenen vier Jahren habe der WWF die Einnahmen von rund 32 Millionen Euro auf fast 51 Millionen Euro gesteigert.

Topics
Schlagworte
Panorama (30367)
Organisationen
World Wide Fund for Nature (8)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »