Ärzte Zeitung, 10.07.2012

Lebenslang für Ärztin nach Morphium-Mord

AACHEN (dpa). Eine Ärztin ist wegen Mordes an ihrem 85 Jahre alten Ehemann zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die 36-Jährige habe ihren Mann mit einer Überdosis Morphium aus dem Weg geräumt, um für eine neue Arbeitsstelle in Ulm und für ihren neuen Liebhaber frei zu sein, sagte der Vorsitzende Richter Gerd Nohl am Dienstag in Aachen.

Sie habe dabei ihren Beruf als Ärztin missbraucht. Die Richter am Landgericht sprachen ein lebenslanges Berufsverbot aus.

Verteidiger Reinhard Birkenstock kündigte Revision an. Er hatte die Tat als Totschlag in einem minder schweren Fall gewertet.

Topics
Schlagworte
Panorama (30367)
Recht (11870)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »