Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Zürich neue lebenswerteste Stadt der Welt

LONDON/BERLIN (dpa). Zürich hat Helsinki nach Ansicht des Magazins "Monocle" den Rang als "lebenswerteste Stadt der Welt" abgelaufen. Beste deutsche Stadt ist München auf Position fünf.

Bayerns Landeshauptstadt lag bei dem Ranking der Londoner Zeitschrift vergangenes Jahr noch auf Platz vier und 2010 sogar auf Platz eins.

Weitere deutsche Städte in der Liste: Hamburg als Aufsteiger auf Platz 16 (Vorjahr 22), Berlin als Absteiger auf Platz 18 (Vorjahr 8) - unter anderem wegen der Verzögerung beim neuen deutschen Hauptstadt-Flughafen, wie die Zeitschrift schreibt.

Für den "Quality Of Life"-Index zählen bei "Monocle" Kriterien wie die Kriminalitätsrate oder die Gesundheitsversorgung, aber auch Faktoren wie Sonnenstunden, Grünflächen, Airport-Anbindungen oder die Kunst-Szene.

Die 2007 gegründete Zeitgeist-Zeitschrift legt ihr Ranking jeden Sommer vor. Diesmal hat das Team rund um Herausgeber Tyler Brûlé besonders Wert auf die Zahl der Freibäder (outdoor pools) sowie der Buchläden gelegt.

[25.07.2012, 23:51:04]
Dr. Horst Grünwoldt 
Lebensqualität
In Europa kann man gewiß am besten in mittelgroßen Städten zwischen ein- und zweihunderttausend Einwohnern leben, sofern man einen gut bezahlten "fulltime"-job hat, oder eine anständige Rente sich verdient hat und damit einen angenehmen Alltag für sich und die Familie gestalten kann. Das ist sowohl in Deutschland, wie auch in Frankreich so. Nach einer Studentenzeit in Zürich Anfang der 70er Jahre gehört diese größere und teure Stadt gewiß nicht dazu; alleine schon wegen der schwierigen und der nicht gerade wohlklingenden Sprache "Züridütsch".

Die überschaubaren Kommunen in Norddeutschland und Frankreich haben i.d.R. eine gute Infrastruktur mit allen Möglichkeiten der Schul- und beruflichen Weiterbildung, wie auch kulturelle Einrichtungen.
Was will man dann noch mehr, als einen wunderbaren Strand mit weitem Blick und frischer Luft wie in Rostock oder Caen "vor der Haustür"?
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, ein Frankophiler aus Rostock zum Beitrag »

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