Ärzte Zeitung online, 03.08.2012

Internetforum

Ermittlung gegen Ex-Studenten eingestellt

GÖTTINGEN (pid). Die rechtsextremistischen Äußerungen eines früheren Medizinstudenten der Universität Göttingen in einem Internetforum bleiben ohne strafrechtliche Folgen.

Das Amtsgericht Göttingen habe das Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft eingestellt, teilte ein Sprecher mit.

Grund sei der Gesundheitszustand des Beschuldigten. Der 32-Jährige befinde sich seit mehreren Monaten in stationärer psychiatrischer Behandlung und werde frühestens gegen Ende des Jahres entlassen.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hatte den Mann wegen Volksverhetzung angeklagt. Er soll in einem rechtsextremen Internetforum Beiträge veröffentlicht haben, in denen der Holocaust geleugnet wird.

Laut Staatsanwaltschaft hat der ehemalige Angeklagte sich inzwischen von diesen Beiträgen distanziert.

Topics
Schlagworte
Panorama (30492)
Recht (11948)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »