Ärzte Zeitung, 21.11.2012

Ärzte ohne Grenzen

Hilfe für Verletzte im Gazastreifen

GAZA/BERLIN. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hilft mit einem Notfall-Einsatz den Verletzten im Gazastreifen.

Ein Team von drei Mitarbeitern halte sich seit zwei Tagen im umkämpften Gebiet auf, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin mit. Weitere Ärzte wie Anästhesisten, Chirurgen und Spezialisten für Wiederbelebung sollten sie in den kommenden Tagen verstärken.

Eine aufblasbare Klinik der Organisation, die bereits im Süden des Gazastreifens bestehe, könne für Notbehandlungen umgerüstet werden, hieß es in der Mitteilung. Zudem sollten Medikamente und medizinisches Material geliefert werden.

Seit Beginn der israelischen Militäroperation "Säule der Verteidigung" sind im Gazastreifen bis Dienstagmittag mindestens116 Palästinenser getötet und mehr als 900 verletzt worden.

"Diese neue Offensive verschlimmert die ohnehinprekäre humanitäre und gesundheitliche Lage der Bevölkerung", sagte Virginie Mathieu, Repräsentantin von Ärzte ohne Grenzen in den Palästinensergebieten. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30167)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (404)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »