Ärzte Zeitung, 21.06.2013

Dank Feuerwehr und THW

Überflutung der Uniklinik Göttingen verhindert

GÖTTINGEN. Dramatische Stunden am Göttinger Uniklinikum: Zahlreiche Feuerwehren und Mitarbeiter des THW haben bei einem spektakulären Einsatz in der Nacht zum Freitag eine Überflutung des Klinikgebäudes verhindert.

Zuvor waren durch einen Defekt im Pumpenwerk, wo sämtliche Regen- und Schmutzwassermengen des Klinikums gesammelt und dann weitergeleitet werden, alle vier Pumpen ausgefallen. Dadurch hatte sich am Donnerstagabend eine acht Meter hohe Wassermenge im Schacht angesammelt.

Da ein großes Regengebiet mit Unwetter angekündigt war, drohte eine Überflutung des Gebäudeteils, in dem sich die technischen Installationen des Klinikums befinden. Dies hätte dann einen Stromausfall zur Folge gehabt, so dass Patienten hätten evakuiert werden müssen.

Bis 4 Uhr im Einsatz

Um dieses Szenario zu verhindern, bat der Krisenstab die Berufsfeuerwehren in Hannover und Braunschweig um Unterstützung.

"Diese verfügen über besonders leistungsstarke Pumpen, die bis zu 8000 Liter pro Minute pumpen können", sagte der Sprecher der Göttinger Berufsfeuerwehr, Frank Gloth.

Die Hochleistungspumpen waren vor wenigen Tagen noch beim Hochwasser an der Elbe im Einsatz gewesen. Die Wehren waren dann bis um 4 Uhr morgens im Einsatz, um den Schacht auszupumpen - insgesamt etwa vier Millionen Liter Wasser.

Um das Wasser in die Kanalisation leiten zu können, mussten die 120 Rettungskräfte mehrere Kilometer Schläuche verlegen. (pid)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »