Ärzte Zeitung, 15.07.2013

Für begrenzte Zeit

Zahnersatz bei Tchibo

KÖLN. Der Kaffeeröster Tchibo wagt sich auf neues Terrain. Der Einzelhändler, der in seinen Läden schon seit Jahren mehr als nur Kaffee verkauft, bietet seinen Kunden für begrenzte Zeit auch preiswerten Zahnersatz des Anbieters Novadent Dentaltechnik an.

Interessenten können bei Tchibo eine "Novadent ZahnersatzCard" kaufen, die ihnen für 24 Euro zwei Jahre lang deutliche Rabatte auf Zahnersatz gewährt.

Laut Tchibo müssen Patienten ihren Zahnarzt lediglich darüber informieren, dass sie Zahnersatz von Novadent wünschen.

Sie können im Internet aber auch die Namen von "Praxispartnern" des Unternehmens erfahren. (iss)

[15.07.2013, 08:46:55]
Gerd Eisentraut 
... und Zahnärzte verkaufen demnächst Kaffee
Moin, Tchibo hat auch schon Zusatzversicherungen verkauft.
Dieses Angebot wird für reichlich Wirbel in den Praxen sorgen, denn "mal so eben" wechselt kein Zahnarzt sein Labor. Tchibo sorgt dafür, dass dem deutschen Zahntechniker-Handwerk Umsatz verloren geht. Und die Liste der "Praxispartner" bei Novadent soll alles andere als aktuell sein. Das Angebot greift massiv in das gewachsene Patienten-Zahnarzt-Verhältnis ein und Zahnersatz verkommt so zum Billheimer.

Freundliche Grüße
Gerd Eisentraut
Pressestelle der Hamburger Zahnärzte zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »