Ärzte Zeitung online, 27.01.2015

Stammzellenspender

DKMS knackt Fünf-Millionen-Marke

TÜBINGEN/WARSCHAU. Mehr Hoffnung für Blutkrebspatienten: Fünf Millionen Knochenmarkspender haben sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) seit ihrer Gründung im Jahr 1991 weltweit registriert.

Allein in Deutschland hätten sich 3,7 Millionen Freiwillige für eine Stammzellenspende gemeldet, teilte die DKMS in Tübingen mit.

Das sei für die Spenderdatei ein bedeutender Meilenstein, sagte Geschäftsführerin Sandra Bothur.

"Für viele Blutkrebspatienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen eines Fremdspenders die einzige Chance auf Überleben."

Jedes Jahr erkranken nach DKMS-Angaben mehr als 917.000 Menschen weltweit an Blutkrebs.

Die DKMS ist als gemeinnützige Gesellschaft in fünf Ländern vertreten, darunter in den USA und in Großbritannien.

Im Jahr 2009 kam eine Partnerorganisation in Polen dazu. In der Hauptstadt Warschau hatte sich am vergangenen Samstag der insgesamt fünfmillionste Spender registriert. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »