Ärzte Zeitung online, 06.08.2015

Extreme Hitze

Umweltbundesamt warnt vor hohen Ozon-Werten

OLDENBURG/DESSAU-ROßLAU. Angesichts der zunehmenden Sommerhitze hat das Umweltbundesamt vor einer erhöhten Ozonbelastungen und möglichen Gesundheitsfolgen gewarnt.

Deutschlandweit könne es am Freitag zu hohen Konzentrationen kommen, die vereinzelt auch oberhalb der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm je Kubikmeter Luft liegen könnten, sagte die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, der "Nordwest-Zeitung" in Oldenburg.

Atembeschwerden möglich

"Reizungen der Atemwege, Atembeschwerden bis hin zu einer verminderten Lungenfunktion können mögliche Folgen sein."

Ein vergleichbares Sommerwetter habe es in den letzten Jahren nicht gegeben. Dieses Jahr gebe es schon zum zweiten Mal über Tage hinweg Temperaturen von weit mehr als 30 Grad.

"Das sind beste Bedingungen für Ozonbildung." Wer kann, solle das Auto stehen lassen. Und bei erwarteten Nachmittagstemperaturen von 37 Grad und mehr sollte auf anstrengende Freizeitaktivitäten im Freien verzichtet werden. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »