Ärzte Zeitung online, 16.05.2016

Erika Berger gestorben

"Grande Dame der Sexberatung" ist tot

Sie galt als "Grande Dame der Sexberatung", als verlässliche Ratgeberin für verunsicherte Paare: Nun ist Erika Berger im Alter von 76 Jahren gestorben.

KÖLN. Ihre Tipps zu Sex und Beziehungsproblemen waren legendär: Nun ist die Buchautorin und Moderatorin Erika Berger im Alter von 76 Jahren in Köln gestorben. Ihr Management bestätigte dies am Montagmorgen.

"Wir sind geschockt und unfassbar traurig über den Tod von Erika Berger", heißt es in einer kurzen Stellungnahme. "Dieser so positive und energiegeladene Mensch hat uns für immer verlassen. Sie hatte noch so viel vor. Unfassbar."

Nähere Angaben zu den Todesumständen machte die Sprecherin nicht. Nach einem Bericht des Kölner "Express" soll die 76-Jährige am Sonntag vor den Augen einer Bekannten zusammengebrochen sein. Ein Notarzt habe nach erfolglosen Wiederbelebungsmaßnahmen nur noch ihren Tod feststellen können.

Bekannt wurde Berger in den 80er Jahren als Sexspezialistin der Nation mit der RTL-Sendung "Call-in - eine Chance für die Liebe". Während der Show konnten Zuschauer Berger anrufen und sich von ihr live im TV beraten lassen. Das galt für die damalige Zeit als ein Tabubruch.

"Es war Aufklärungsarbeit, weil die Leute wirklich nicht wussten, was Sache war", erinnerte sich Berger; Mutter zweier Kinder, später an die ersten Jahre ihrer TV-Karriere als "Aufklärerin der Nation". (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30498)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »