Ärzte Zeitung online, 30.11.2016

Periodensystem

Was Russland und Japan mit neuen Elementnamen zu tun haben

Was Russland und Japan mit neuen Elementnamen zu tun haben

Das Periodensystem hat vier neue Elemente.

© artemegorov/ Fotolia

RESEARCH TRIANGLE PARK. Vier neue Elemente des chemischen Periodensystems haben ihre endgültigen Namen erhalten. Das gab die zuständige International Union of Pure and Applied Chemistry (Iupac) am Mittwoch bekannt.

Drei der Neuzugänge sind nach ihrem Entdeckungsort benannt: Nihonium (Nh) für Japan (japanisch: Nihon), Moscovium (Mc) für Moskau und Tennessine (Ts) für den US-Bundesstaat Tennessee. Mit dem Elementnamen Oganesson (Og) wird der russische Kernforscher Yuri Oganessian geehrt.

Die vier Elemente wurden in winzigsten Mengen durch den Zusammenprall von Atomkernen künstlich hergestellt und zerfallen schnell. Sie vervollständigen die siebte Reihe des Periodensystems, in der auch Radium und das nach Darmstadt benannte Darmstadtium stehen.

Die Iupac hatte die vier superschweren Elemente mit den Nummern 113, 115, 117 und 118 Anfang dieses Jahres anerkannt. Im Juni erhielten sie ihre vorläufigen Namen, die nach Ablauf der Einspruchsfrist nun endgültig gelten.

Das Iupac-Sekretariat liegt im Research Triangle Park bei Durham in den USA. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30259)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diabetes-Risiken sind alarmierend häufig

Mehr als 21.000 Passanten in Einkaufszentren haben in den vergangenen zehn Jahren bei der Aktion "Gesünder unter 7" ihr Diabetes-Risiko abklären lassen. Die Ergebnisse sind dramatisch. mehr »

"Man schafft viel"

Anja Junker ist "Ärztin ohne Grenzen": Vier Einsätze in Afrika und Südamerika hat die 43-Jährige für die Organisation absolviert. Manche brachten sie an die Grenze der Erschöpfung. mehr »

Lösung für Hygienemuffel

Ärzte in Kliniken sind anscheinend oft größere Hygienemuffel als ihre Patienten. Denn sie desinfizieren sich seltener die Hände – gerade in sensiblen Bereichen. mehr »