Ärzte Zeitung, 26.03.2004

FUNDSACHE

Zur Strafe einen Yoga-Kurs

Ein Mann in Harris County (Texas) ohrfeigt seine Ehefrau - der Richter verordnet ihm zur Strafe den Besuch eines Yoga-Kurs und ein Jahr auf Bewährung. Der Mann habe ein Kontrollproblem, das er eher mit Sport als mit einem Gefängnisaufenthalt in den Griff bekommen könne, lautete die Begründung.

Immer mehr Richter setzen in den USA auf alternative Lösungen - vor allem dann, wenn es sich um Ersttäter oder um gewaltlose Delikte handelt. Beispielsweise wurde ein Mann, der Passantinnen in Coshocton (Ohio) angepöbelt hatte, in Frauenkleider auf die Hauptstraße geschickt. Und eine Frau, die in Pennsylvania in trunkenem Zustand einen Mann überfahren hatte, mußte ein Bild des Toten in ihrem Portemonnaie bei sich tragen.

An eine typische Strafe aus seiner Schulzeit erinnerte sich ein Richter in Louisiana. Er ließ vier Studenten nach dem Diebstahl eines Vogels 2500 Mal den Satz schreiben: Ich werde keine dummen Sachen mehr machen." (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »