Ärzte Zeitung, 27.04.2004

FUNDSACHE

Nachtigallen singen gegen Stadtlärm an

Vögel in der Großstadt singen meist lauter als ihre Artgenossen auf dem Land, weil sie versuchen, den Verkehrslärm zu übertönen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Verhaltensbiologen Henrik Brumm von der Freien Universität Berlin.

Danach ist der Gesang von Nachtigallen entlang stark befahrener Straßen und Eisenbahntrassen um bis zu 14 Dezibel lauter als der von Vögeln in Gebieten mit weniger Lärm, berichtet "Spiegel Online". Mit ihrem Gesang locken die männlichen Vögel Weibchen an und markieren gleichzeitig ihr Territorium.

Erst im vergangenen Jahr hatten dänische Biologen herausgefunden, daß sich der Verkehr auch auf die Tonlage auswirken kann: Kohlmeisen singen beispielsweise bei starkem Verkehr höher als ihre Artgenossen in verkehrsberuhigten Zonen.

Wenn der Lärm jedoch am Wochenende wegen des fehlenden Berufsverkehrs geringer ist, singen Vögel wieder tiefer und leiser. (ag)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
Spiegel (1051)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »