Ärzte Zeitung, 10.09.2004

Clinton-Symptome in Mode

New Yorker stürmen die Praxen der Kardiologen

Seine Op inspiriert: Bill Clinton. Foto: dpa

NEW YORK (dpa). Während sich Bill Clinton von seiner Bypass-Operation erholt (wir berichteten), erleben New Yorks Herzspezialisten einen Ansturm von Patienten mit "Clinton-Symptomen".

Einige kardiologische Praxen verzeichneten gar einen Zuwachs von 50 Prozent, seit Clinton am Montag im New Yorker Columbia Presbyterian Hospital operiert wurde, berichtete die Zeitung "Daily News".

Anrufer begründeten ihren Wunsch nach einem raschen Untersuchungstermin "damit, daß sie an sich Bill-Clinton-Symptome" ausgemacht hätten, so die Kardiologin Nieca Goldberg vom Lenox Hill Hospital in Manhattan. Die Medienaufmerksamkeit für die Herzoperation des Ex-Präsidenten sei "auf alle Fälle gut fürs Geschäft", sagte der Herzspezialist des Lutheran Medical Center in Brooklyn, Robert Zaloom.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »