Ärzte Zeitung, 15.09.2004

FUNDSACHE

jIwuQ oder "Ich habe Kopfschmerzen"

Die "Deutsche Welle" (DW) ist in der ganzen Welt mit einer wichtigen Mission unterwegs. Als Auslandsrundfunk der Bundesrepublik hat sie den gesetzlichen Auftrag, im Ausland ein umfassendes Deutschlandbild zu vermitteln.

Seinen Auftrag erfüllt der kosmopolitische Sender mit einem Fernseh-, Radio- und Web-Angebot in 30 Sprachen - doch die 31. sprengt die bisherigen Dimensionen. Im Internet (klingon.dw-world.de) gibt es zum zehnjährigen Bestehen des Online-Dienstes jetzt Informationen auf Klingonisch - einer Kunstsprache, die eigens für die Star-Trek-Serie geschaffen wurde. So heißt jIwuQ übersetzt "Ich habe Kopfschmerzen".

Nicht nur Erdenbürger will die "DW" so erreichen. Auch "sprachgewandte User aus anderen Galaxien" könnten sich ein Bild von Deutschland machen - oder sogar als Reiseziel entdecken? Klingonischen Touristen böte sich ein Land, in dem man "motorisierte Fortbewegung, Fußball und Feiern" liebt, so die "DW". (all)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)
Krankheiten
Kopfschmerzen (1494)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »