Ärzte Zeitung, 03.11.2004

FUNDSACHE

Die Queen faßt und spricht man nicht an

Die Queen ist da! Der gestern begonnene Besuch der britischen Monarchin stellt so manchen Repräsentanten des Gastgeberlands Deutschland vor besondere Herausforderungen. Denn anders als bei politischen Staatsgästen gelten beim Besuch der Königin spezielle Umgangsformen.

Die wichtigste Regel: Die Queen spricht man nicht an! Sollte es ihr gefallen, bei Tee und Gebäck mit dem Small-Talk zu beginnen, dann sollte jede Erwiderung mit "Your Majesty" beginnen. Auf keinen Fall darf sich der allein schon durch die Gesprächsbereitschaft der Queen Geadelte erdreisten, die Majestät zu berühren.

Vielleicht findet sie es angemessen, ihm von sich aus die Hand zu reichen - das sollte man dann als Geschenk begreifen, welches Queen Elizabeth II. nicht jedermann angedeihen läßt. Wer es sich mit ihr auf ewig verderben will, folge dem Beispiel des australischen Premiers John Howard, der einst seinen Arm um die königliche Schulter legte. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »