Ärzte Zeitung, 03.12.2004

Gänse als Gefängniswärter

Man kennt es aus dem Latein-Unterricht: Gänse haben einst Rom gerettet, weil sie so ein Geschrei veranstaltet haben. Und das funktioniert in vier brasilianischen Gefängnissen ganz genauso: Gänse helfen, Gefangene zu bewachen und Ausbrüche zu verhindern, meldet die britische Online-Agentur Ananova.

Die Gänse werden auf dem Gefängnis-Gelände innerhalb der Mauern gehalten und veranstalten ein Riesen-Geschnatter, wenn irgendjemand vorbeigeht. Seit die vier Gefängnisse im Paraiba Valley Gänse halten, habe es keinen Ausbruch mehr gegeben, heißt es weiter.

"Als ich Kind war, haben mich wilde Gänse auf einer Nachbarfarm immer gejagt", erzählt Idalecio Pereira Campos, Direktor des Gefängnisses von Tremembe. "Daher habe ich die Idee. Ich dachte, Gänse wären super fürs Gefängnis. Und das stimmt auch." (ug)

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