Ärzte Zeitung, 25.02.2005

FUNDSACHE

Ehering aus Knochen des Partners

Ein Londoner Bioingenieur will Eheringe aus Knochen des jeweiligen Ehepartners herstellen. Dazu werden Knochenzellen entnommen und im Labor in Form eines Ringes zum Wachsen gebracht.

Mit dem Vorhaben, das von der britischen Regierung unterstützt wird, soll auf das "tissue engineering" aufmerksam gemacht werden, berichtet der "New Scientist". Für die Trauringe wird von beiden Partnern Knochensubstanz benötigt. Beispielsweise könnte bei der Entfernung eines Weisheitszahnes ein kleines Stückchen vom Kieferknochen entnommen werden.

Der Bioingenieur Ian Thompson vom King’s College in London bringt die Knochenzellen dann auf ein ringförmiges Trägermaterial. Dieses löst sich beim Wachstum der Zellen langsam auf. Zwei Schmuckdesigner sollen dann den knöchernen Trauring entsprechend den Wünschen des Paares bearbeiten. Das Projekt soll ein einmaliges Ereignis bleiben. Eine Vermarktung ist nicht geplant. (ddp)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »