Ärzte Zeitung, 24.03.2005

Ähnlichkeit schafft Vertrauen

Das eigene Spiegelbild schafft Vertrauen, wirkt aber nicht besonders attraktiv, haben Psychologen der Aberdeen University in Schottland jetzt in Studien herausgefunden.

Wie der britische Sender BBC berichtet, nahmen an der Untersuchung von Dr. Lisa DeBruine 144 Studenten teil. Ihnen wurden Portrait-Bilder gezeigt, welche so manipuliert waren, daß die fremden Gesichter die Züge des jeweiligen Betrachters zeigten.

Auf die meisten Probanden wirkten die Gesichter sehr vertrauensvoll, aber sexuell wenig attraktiv. Lisa DeBruines Erklärung: Die Ähnlichkeit suggeriert Blutsverwandtschaft, diese schafft Vertrauen und schließt in der Regel Inzucht aus. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
BBC (422)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »