Ärzte Zeitung, 12.05.2005

FUNDSACHE

Söhne machen weniger vergeßlich

Frauen, die mit einem Jungen schwanger gehen, sind weniger vergeßlich als Frauen, die ein Mädchen erwarten. Das haben kanadische Wissenschaftler in einer Studie mit 39 Frauen festgestellt.

Die Forscher vermuten, daß vom Fötus oder von der Plazenta das humane Choriongonadotropin (hCG) abgegeben wird und das Gedächtnis beeinflußt. Die Forscher Claire Vanston und Neil Watson von der Simon-Fraser-Universität in Burnaby veröffentlichen ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "NeuroReport" (16, 2005, 779).

Bei den drei schwierigsten von den acht Tests schnitten Frauen, die einen Jungen erwarteten, deutlich besser ab als Frauen, die eine Tochter bekamen.

Dabei hatten andere Faktoren wie die Schulbildung, die Anzahl und das Geschlecht älterer Kinder, die Händigkeit, die Übelkeit während der Schwangerschaft oder Stimmungsveränderungen sowie Schlafstörungen keinen Einfluß auf das Gedächtnis. (ddp)

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