Ärzte Zeitung, 17.06.2005

FUNDSACHE

Langes Leben dank guter Freunde

Gute Freunde verlängern das Leben. Freunde könnten besonders in schweren Zeiten einen wichtigen Einfluß auf Stimmungslage, Selbstwertgefühl und Bewältigungsstrategien ausüben, spekuliert Lynne Giles von der Flinders-Universität in Adelaide ("Journal of Epidemiol Community Health" 59, 2005, 574).

Die Forscher haben Daten von knapp 1500 Freiwilligen im Alter von 70 und mehr Jahren analysiert, die an einer zehn Jahre dauernden Studie teilgenommen hatten. Enger Kontakt zu Familie und Kindern hatte nur geringen Einfluß auf die Lebenserwartung.

Anders enge Freundschaften: Diejenigen Probanden, die über das stärkste Netzwerk von Freunden und Vertrauten verfügten, lebten eindeutig länger als die mit den wenigsten Freundschaften. Dieser Zusammenhang blieb bestehen, als die Forscher andere die Sterberate beeinflussende Faktoren wie Gesundheit und Lebensstil in ihre Berechnungen einbezogen. (ddp-vwd)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »