Ärzte Zeitung, 26.08.2005

FUNDSACHE

"Eim zorri, ei kahnt anderständ ju"

"Se trämmdreiwer kän hälp äffriboddi!" Auf die Mitarbeiter der Kölner Verkehrsbetriebe trifft diese Behauptung spätestens seit jenem denkwürdigen Tag zu, als sie ein Englisch-Wörterbuch mit Übersetzung in Sprechschrift erhielten.

Die kleine Broschüre, herausgebracht aus Anlaß des Weltjugendtags, hat sich laut Kölner "Express" zu einem absoluten Renner entwickelt und mußte bereits nachgedruckt werden.

"Plies, präss se batten for se ticket ju wont end sro se manni intu se slott." Des Englischen mächtige Gäste verstehen diese Anweisung, wenn sie hilflos am Ticketautomat stehen. Da fragen sie den freundlichen Mitarbeiter vielleicht gleich auch nach Sehenswürdigkeiten und erhalten Antworten wie "Kässiedräl" oder "Käibelräilwäi" oder "Internäschenel äxibischen zenter".

Höflichkeitsfloskeln wie "Sänk ju wäri matsch" gehen den Kölnern seit Erscheinen der Broschüre viel leichter über die Lippen. Was man jedoch selten hört: "Eim zorri, ei kahnt anderständ ju." (Smi/gwa)

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