Ärzte Zeitung, 07.10.2005

Schöne Begriffe, schönes Wetter

Das Wetter läßt sich nicht verbessern, der Wetterbericht dagegen schon - das fand das britische Meteorologische Institut und erließ neue Richtlinien. Danach sollen die Wetterfrösche der TV-Stationen künftig statt "örtlich bewölkt" lieber "vielfach sonnig" sagen.

"Einzelne Schauer" soll auf der Insel, die für graue Tage und Nieselregen bekannt ist, durch "größtenteils trocken" ersetzt werden. "Bisher beginnen viele Wettervorhersagen mit dem Blick auf kleine Regionen, wo das Wetter schlecht ist. Das wollen wir ändern", so ein Sprecher des staatlichen Met Office.

"Vereinzelt Gewitterstürme" sei nach den neuen Direktiven "out", "überwiegend trocken" dagegen "in", zitierte die "Times" und meinte ironisch: "Die Aussichten sind plötzlich schöner". (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »