Ärzte Zeitung, 18.10.2005

In der Brust spielt die Musik

Brustvergrößerung gibt es in Zukunft auch mit Musik. Denn in Brustimplantate könne man gut Computerchips einbauen, die Musik speichern, ist die Idee des britischen Futurologen Ian Pearson von BT Laboratories in Martlesham Heath.

Die eine Brust könnte dann einen MP3-Player enthalten, die andere die Musik-Kollektion , schreibt er in einem Artikel für British Telecom. Er nennt das Konzept "mammary memory". Die Elektronik aus flexiblem Plastik würde im Inneren der Implantate eingebaut sein.

Die Verbindung zu Kopfhörern geschieht über Funk. Die Frauen müssen aber nicht auf ihrer Brust rumdrücken oder ihre Brustwarze drehen, um Musik zu hören: Sondern das soll drahtlos über Bluetooth funktionieren - über einen Schalter, den man am Handgelenk trägt.

In 15 Jahren will BT mit der Musik in der Brust auf den Markt kommen. "Wenn Frauen schon für immer etwas implantiert bekommen, dann kann es doch auch etwas Nützliches sein", meint der Futurologe. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
BT (7)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »