Ärzte Zeitung, 26.10.2005

Männer, die einsamen Wölfe

Bei Schwierigkeiten bleiben Männer nach wie vor am liebsten unter sich: 65 Prozent von ihnen möchten mit ihren Problemen allein gelassen werden, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Freundin" ergeben hat.

Hilfe suchen sie allenfalls bei einem Freund, den 48 Prozent als wichtigste Bezugsperson in Krisen bezeichneten. Nur acht Prozent wenden sich an ihre Freundin oder Frau.

Die Frauen wissen, wie wenig ihr Trost gefragt ist: Gerade einmal fünf Prozent der befragten Frauen glauben, die Partnerin sei der zentrale Anlaufpunkt für Männer in der Krise. Schweigsamkeit werten sie aber als Alarmsignal. Für die Umfrage interviewte das Gewis-Institut 1015 Männer und Frauen zwischen 18 und 60 Jahren. (dpa)

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