Ärzte Zeitung, 05.12.2005

Fußabdrücke eines mannsgroßen Ur-Skorpions

Eine Reihe einzigartiger Fußabdrücke eines fast mannsgroßen Wasserskorpions hat ein Wissenschaftler in Schottland entdeckt.

Die Abdrücke zeigten, daß diese mittlerweile ausgestorbene Tierart auch außerhalb des Wassers überleben konnte, betont Martin Whyte von der Universität in Sheffield, wie das Fachjournal "Nature" in einer Online-Vorabveröffentlichung berichtet. Der Fund werde dem Hibbertopterus zugeordnet und sei etwa 330 Millionen Jahre alt.

Der sechsbeinige Wasserskorpion war etwa 1,60 Meter lang und einen Meter breit. Die sechs Meter lange Spur besteht aus 27 Zentimeter langen Abdrücken und einer zentralen Schleifspur, die durch den nachgeschleppten Schwanz des Wasserskorpions verursacht wurde. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »