Ärzte Zeitung, 13.01.2006

FUNDSACHE

Hotelzimmer "Emergency Room"

"Emergency Room" - das ist nicht nur die Notaufnahme oder eine TV-Serie, sondern so heißt auch ein Hotelzimmer. Hier sind die Wände aus rotem Plexiglas, die Betten haben Räder, über den Betten sind OP-Lampen, die Zimmerdecke ist mit roten Kreuzen verziert.

Sogar Krankenschwesternkittel gehören zur Ausstattung. Das Zimmer gehört zum Hotel "Daddy Long Legs" ("Weberknechte"), dem neuen Trendsetter in Kapstadt: Jedes der 13 Zimmer wurde von einem südafrikanischen Künstler nach einem Thema gestaltet.

Da ist es romantisch, wie im "Tokyo Love Room" mit riesigen, weißen Blumen auf schwarzer Tapete, Leonard-Cohen-Platten und Gedichtbänden; oder bizarr wie im "She-Room", wo ein Gemälde einer wunderschönen Frau an Fleischerhaken hängt.

In Zimmer Nummer 13, "Bitte nicht stören", ist der Besucher selbst der Künstler: Fünf Mikrofone, Fernseher und Scheinwerferlicht garantieren die perfekte Karaoke-Show. (dpa/ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »