Ärzte Zeitung, 13.03.2006

FUNDSACHE

Kommunizierende Weingläser

Das gemeinsame Glas Wein am Abend muß auch in Fernbeziehungen nicht länger fehlen: Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston haben Weingläser entwickelt, die über flüssige Sensoren, LED-Anzeigen und drahtlose Verbindungen - etwa das Satelliten-gestützte System GPRS - miteinander kommunizieren können.

Hebt ein Partner sein Glas, beginnt das Glas des anderen in warmen Rot zu leuchten - egal wie weit die beiden voneinander entfernt sind ("New Scientist" 2542, 2006, 25). Führt er das Glas dann an die Lippen, wird der Rand des anderen Glases weiß. So weiß man genau, wann der Partner trinkt.

Jackie Lee und Hyemin Chung, Experten für Mensch-Computer-Interaktionen, glauben, daß das gemeinsame Trinken wichtig für die Partnerbindung ist - und daß dies auch über Distanzen funktioniert.

Die Technik, die auch benutzt werden kann, um die Flüssigkeitszufuhr alter Patienten aus der Ferne zu kontrollieren, soll im April auf einer Konferenz über die Interaktion von Mensch und Computer (CHI 2006) in Montréal vorgestellt werden. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »